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T-34 Mod. 1941 mit Zusatzpanzerung
(1942)

Eine andere Variante des Aufbringens von Zusatz- panzerung wurde vom Werk Nr.112 in Gorki untersucht. Den Auftrag dafür erhielt das Konstruktionsbüro Ende Februar 1942. Im August 1942 wurde das Projekt überarbeitet, da die deutsche Panzerabwehr nun neu entwickelte Unterkaliber- und Hohlladungsgeschosse einsetzte.

Das Werk Nr.112 untersuchte drei Panzerungsvarianten, die parallel auch auf dem werkseigenen Testgelände auf Tauglichkeit untersucht wurden.

T-34ZPFoto10

T-34ZPFoto09

Die schrägen Flächen wurden mit 16 mm-, die senk- rechten mit 20 mm- starken Panzerplatten verstärkt. Die Varianten unterschieden sich hauptsächlich im Winkel, in dem die Platten angebracht wurden.

Durch die Zusatzpanzerung wuchs das Gewicht des Panzers um 3,26t auf 31,9t. Das hatte natürlich erheblichen Einfluss auf die Manövrierfähigkeit.

Von einer serienmäßigen Ausrüstung der Panzer mit dieser Zusatzpanzerung wurde dann aber doch Abstand genommen.

T-34 Mod. 1941 mit Zusatzpanzerung
(1943)

Zur Verstärkung der Panzerung des T-34 wurde im Sommer 1943 unter Leitung von Major N.F. Zjuganow auf dem Forschungs- und Entwicklungsgelände für Kfz. und Panzer eine Zusatzpanzerung aus Stahlbeton getestet. Dadurch stieg das Gewicht des Panzers aber um bis zu 38%! Der Panzer blieb ein Einzelexemplar.

Ende Sommer 1943 wurden die Arbeiten an den Zusatzpanzerungs-Projekten eingestellt. Der Grund dafür war -
Laut Statistik wurden in den Kämpfen des Jahres 1942/43 nicht mehr als 2%, im Jahr 1943 nicht mehr als 7% der Panzer durch Einwirkung von Hohlladungs- oder Unterkalibergeschossen außer Gefecht gesetzt. Die wertvollen Entwicklungsressourcen sollten in anderen Bereichen konzentriert werden.

T-34ZPFoto01

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