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Modellflugzeug

Ein Modellflugzeug ist ein kleines maßstabsgetreues Flugzeug.

Das verwendete Material muss so leicht wie möglich sein. Deshalb werden für die Holzmodelle Balsaholz und dünnes Birkensperrholz verwendet. Die meisten Modelle bestehen aus Holz mit Ausnahme von Innengeräten, die aus Depron bestehen. Heutzutage werden viele Modellflugzeuge aus Polystyrolschaum wie EPP oder EPO hergestellt. Der Vorteil dieses Materials ist, dass es stark, billig, leicht und einfach zu reparieren ist.

Ein Modellflugzeug kann

Freiluft-Modellflugzeuge sind nicht mit einem Kontrollsystem ausgestattet. Nach dem Start kann der Pilot daher keinen Einfluss mehr auf das Modell ausüben. Diese Modelle besitzen ein hohes Maß an Eigenstabilität, so dass das Modell auch unter turbulenten Flugbedingungen schnell in seinen normalen Flugmodus zurückkehrt. Free-Flug-Modelle können in vier Hauptgruppen unterschieden werden:

Diese Modelle werden mit Hilfe einer 50 Meter langen Startlinie gestartet. Der Pilot muss selbst das Modell hochgehen. Der Trick besteht darin, das Modell in einem aufsteigenden Wind (thermisch) zu entkoppeln. Nach der Trennung wird das Ruder losgelassen, so dass das Modell in einer konstanten Biegung endet. Mit Hilfe eines mechanischen oder elektronischen Timers ist die Flugdauer auf maximal drei Minuten begrenzt (ua abhängig von Windstärke und Geländemessungen). Nach der eingestellten Flugzeit wird der Stabilisator in einem Winkel von etwa 35 Grad platziert, wonach das Modell durchquert und in einen (flachen) Einfrieren abfällt (Mautflug). Die Modelle wiegen mindestens 410 Gramm (normalerweise zwischen 415 und 425), so dass während der Landung keine Schäden entstehen.

Diese Modelle (minimales Gewicht: 200 Gramm) werden von einem sogenannten Gummi-Motor angetrieben, der aus einer Reihe von Gummis mit einem Gesamtgewicht von bis zu 30 Gramm besteht. Diese Stränge werden mit Hilfe eines Bohrers auf ca. 400 Umdrehungen des Strangs aufgewickelt. Der Gummimotor treibt einen relativ großen Propeller an, der das Modell bei einer Motorlaufzeit von etwa 40 Sekunden auf etwa 60 bis 70 Meter bringt. Nachdem der Gummimotor fertig ist, faltet sich der große Propeller entlang des Rumpfes, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die Dauer des Fluges ist wie bei den schwimmenden Modellen mit mechanischem oder elektronischem Timer begrenzt.

Dies sind kleine und sehr leichte (einige Gramm) Modelle, die meist von einem Gummimotor angetrieben werden, der einen großen langsam rotierenden Propeller antreibt. Mit dieser Art von Modellen kann nur in geschlossenen Räumen geflogen werden, die praktisch frei von Turbulenzen sind. Flugzeiten von mehr als 30 Minuten sind in dieser Klasse keine Ausnahme. Diese Modelle sind nicht als Baukasten auf dem Markt erhältlich und müssen daher mit eigenen Händen gebaut werden. Angesichts der fragilen Konstruktion erfordert dies eine große Geschicklichkeit des Erbauers.

Diese Modelle werden von einem sogenannten Glühkerzenmotor angetrieben. Diese Hochgeschwindigkeitsmotoren (30.000 RPM) jagen das Modell in maximal 5 Sekunden auf eine Höhe von 60 bis 80 Metern. Während des Rennens darf der Motorlauf nicht länger als fünf Sekunden dauern. Dies wird mittels eines Timers gesteuert. Nachdem der Motor angehalten hat, bewegt sich das Modell für einen Moment vertikal weiter und nachdem die Nase nach vorne geschoben wurde, fährt das Flugzeug als Gleiter fort. Auch hier ist die maximale Flugdauer durch einen Timer begrenzt. Diese Klasse wird kaum in den Niederlanden und in Belgien geflogen, hauptsächlich weil die Menschen kein Land mit ausreichend großen Dimensionen mehr haben. Die Bereiche, in denen Flüge normalerweise auch Naturgebiete sind, in denen der Einsatz von Verbrennungsmotoren nicht erlaubt ist.

Der freie Flug ist eine typische Wettkampfsportart, die sowohl national als auch international geflogen wird. Daher werden sowohl Europameisterschaften als auch Weltmeisterschaften organisiert. Im Großen und Ganzen sieht ein Freiflugwettbewerb so aus: Oft werden in diesen Runden andere, schlankere Modelle verwendet als bei den Tagesrunden. Nachts sind die Luftbedingungen ruhiger und Sie können „kritischer“ fliegen. Der freie Flug ist daher ein echter Sport. Die Modelle müssen oft nach dem Flug großer Entfernungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad abgeholt werden (manchmal 2 Kilometer oder mehr, abhängig von der Windstärke). Ein guter Zustand ist daher wichtig.

In diesem Zweig des Modellflugsportes, meist mit LB gekennzeichnet, fliegen die Modelle im Kreis um den Pilot, der das Modell über eine Lenkstange steuert, die durch zwei superdünne (rostfreie) Stahlstränge mit dem Modell verbunden ist (und keine Saiten). wie ein hartnäckiger Mythos uns glauben machen möchte). Diese Linien treten durch die linke (= innere) Flügelspitze in das Modell ein und sind mit einem Mechanismus – der Trommel – verbunden, der wiederum den Aufzug und manchmal auch die Flügelklappen bewegt. Dadurch kann das Modell hoch und runter gesendet werden. Am Anfang wird fast jeder schwindelig, aber nach so einem Flug oder 10 ist das normalerweise vorbei. Ein erfahrener LB-Pilot kann sowohl das Modell als auch die Umgebung gleichzeitig beobachten und bei Bedarf auch andere Aufgaben beim Lenken übernehmen. Wenn das alles war, dann würde man sich wahrscheinlich schnell langweilen. Aufgrund der Kombination aus Fluggeschwindigkeit und passender Leinenlänge ist jedoch eine Zugkraft auf den Leinen größer als das Modellgewicht. Dadurch kann das Modell je nach Ausführung alle Punkte auf der imaginären Hemisphäre mit der Linienlänge als Radius erreichen. Dies eröffnet den Weg zu spektakulären Kunstflug.

Bei RC-Modellen befindet sich in der Modellebene ein Empfänger. Dieser Empfänger verarbeitet die Steuersignale, die vom Piloten über einen Sender an den Boden gesendet werden, und sendet diese Signale an die sogenannten Servos. Dies sind kleine Elektromotoren, die im gleichen Winkel wie der Steuerknüppel am Sender rotieren. Die Bewegung der Servos wird über Druckstangen oder Steuerkabel auf die Ruder übertragen. Radiographisch kontrollierte Modelle können in drei Hauptkategorien unterteilt werden:

Auch in der Kategorie der Segelflugzeuge unterscheidet man zwei Hauptgruppen: Elektromotoren haben den Vorteil, sauber und leise zu sein und können jederzeit gestartet und ausgeschaltet werden. Nachdem das Modell die Höhe erreicht hat, wird der Motor ausgeschaltet und der eigentliche Gleitflug beginnt.

Die Motorflugzeuge und Hubschrauber können mit einem Elektromotor, einer Kolbenmaschine oder einer Gasturbine ausgestattet sein.

Viele Modellflieger entscheiden sich heute für Elektromotoren. Dafür gibt es viele Gründe:

Die meisten Praktizierenden dieses Sports sind in Clubs vereint, die ihren eigenen Flughafen führen. Jemand, der diesen Sport starten möchte, kann zuerst von einem fortgeschrittenen Piloten fliegen lernen, weil die Operation nicht einfach ist und das Modell leicht geflogen werden kann. Modellflug wird von der BOIC, dem Royal Belgian Aerobic Club, dem Internationalen Olympischen Komitee und der BLOSO als Sport anerkannt. Es ist möglich, dass es Wartelisten in den Clubs gibt. Der Rat ist, geduldig zu warten, denn wildes Fliegen kann großen Schaden für die eigenen und die anderer Leute verursachen. Davon kann sogar der gesamte Modellflugsport in den Niederlanden und Belgien stark leiden.

Viele der Vereine sind oft regional miteinander verbunden, so zum Beispiel in der Association for Model Air Sports (VML) für Flandern und der Association d’Aéromodélisme (AAM) für Wallonien. Gemeinsam haben die beiden die Belgische Modelluchtvaartliga (BML) für die Vertretung im Royal Belgian Aero Club (KBAC) und der Internationalen Fédération Aéronautique Internationale (FAI) gegründet.

Der British Model Flying Association (BMFA) für Modellflugsport ist ein englischer Dachverband mit 820 Vereinen und 36000 Mitgliedern.

Es gibt lokale Wettbewerbe sowie Wettbewerbe bis zur Weltrangliste. Es werden Wettkämpfe ausgetragen, bei denen es am besten ist, eine Reihe vorgeschriebener Figuren zu fliegen, aber es gibt auch Wettbewerbe, bei denen man so hart wie möglich fliegt: den Pylon-Rennsport. Bei Kampfwettbewerben sollen Teile des Papierbandes hinter dem Flugzeug geflogen werden. Kampf passiert nur mit liniengesteuerten Flugzeugen, wo zwei Teilnehmer nebeneinander in der Mitte des Kreises stehen, um zu fliegen. Es gibt auch verschiedene Wettbewerbe in verschiedenen Disziplinen. Wie bei der Thermik sollte man versuchen, in einer Zeit von 10 Minuten so lange wie möglich in der Luft zu bleiben und dann so nah wie möglich an einem Ziel zu landen. Wer hat dann die längste noch in der Zeit geflogen und die beste Landung das Spiel gewinnt. Die Gleiter in die Luft mittels einer Winde gebracht.

Ein Anfänger kann am besten mit einem einfachen Modell beginnen, um die ersten Prinzipien des Baus und Anpassens eines Modellflugzeugs zu erlernen. Ein Anfänger kann, wenn er mit einem Benzinmotor fliegen lernen möchte, mit dem Modell Charter, Taxi oder Calmato starten. Dies sind Modelle, die leicht gebaut und fliegen können. Es ist auch durchaus möglich, ein elektrisches Gerät als erstes Flugzeug zu nehmen. Ein günstiges Gebrauchtmodell kann über einen Club oder über das Internet erworben werden.

Fortgeschrittene RC-Piloten verwenden manchmal sogenannte 3D-Modelle, von denen – wie bei den meisten Kunstflugmodellen – die Flügel ein symmetrisches Profil haben (die Ober- und Unterseite des Flügels haben die gleiche Form). Dadurch fliegt das Modell genauso kopfüber wie aufrecht. Auch die Kontrollflächen sind im Vergleich zu herkömmlichen Kunstflugmodellen sehr groß, vergleichbar mit denen von liniengesteuerten Modellen. Infolgedessen ist die Manövrierfähigkeit selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr hoch. Mit einem 3D-Modell sind sehr spezielle Flugfiguren wie Schweben möglich. Beim Schweben hängt das Modell mit der Nase gerade nach oben, still in der Luft. Es kommt also ganz auf den Propeller an.

Eine neue RC Disziplin ist 4D Fliegen. Dies bedeutet, dass das Flugzeug sowohl vorwärts als auch rückwärts fliegen kann. Sie sind Elektromotoren, an denen ein verstellbarer Propeller angebracht ist, der diesen Effekt bietet. Diese Arten von Motoren werden nur auf Induktionszahnrädern platziert, weil sie weniger wiegen (200-300 g). Eine weitere RC-Disziplin für Experten ist die Steuerung eines Flugzeugs, das von einer Turbine / Jet angetrieben wird. Die jemals mit einem solchen Gerät gemessene Höchstgeschwindigkeit beträgt 580 km / h.


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